Rohkost & Salate

Rohkost und Salate machen einen großen Teil der Plant-Based Diet aus und gehören fast zu jeder Mahlzeit dazu. Die meisten Obst und Gemüsesorten sind roh einfach nährstoffreicher, denn viele Vitamine und Enzyme werden durch die hohen Temperaturen die beim Kochen entstehen. Innerhalb der Plant-Based Diet gibt es viele Rezepte die aus getrocknetem Obst, Gemüse, Samen, usw. bestehen. Ein Dörrgerät ist daher sehr nützlich.

Björn Friedrich

Protein Salat

Ein gemischter Salat mit Putenbrust oder Thunfisch, ist ja der Klassiker für viele Sportler oder Menschen die eine gesunde und leichte Mahlzeit zu sich nehmen wollen. Wir haben die pflanzliche Variante am Start und die ist mindestens genauso lecker und noch viel leichter:-) Wer also nach einer pflanzlichen Mahlzeit mit viel Eiweiß sucht, die schnell zuzubereiten ist und leicht verdaulich ist, sollte mal den „Protein Salat“ probieren.

Zutaten:
200 Gramm heller Eichblatt Salat
200 Gramm dunkler Eichblatt Salat
1 Tomate
1 Karotte
4 große Radieschen
½ rote Zwiebel
1 Packung Kresse
20 Gramm Kürbiskerne
20 Gramm geschälte Hanfsamen
100-200 Gramm Tempeh
200 Gramm Kidneybohnen

Für das Dressing:
Olivenöl
Limette
Wasser
Pflanzliche Salatkräuter Mischung

Marinade für den Tempeh:
Sojasoße
Olivenöl
Agavendicksaft
„Gyrosgewürz“

Zubereitung:
Mischen Sie die Zutaten für die Tempeh Marinade in einer Schüssel zusammen und schneiden Sie den Tempeh in ca. 0,8 cm dicker Scheiben. Vermischen Sie beides und achen Sie darauf das der Tempeh vollständig von der Marinade bedeckt wird und nicht beim Mischen zerbricht.

Lassen Sie den Tempeh 5 Minuten ruhen und waschen Sie in dieser Zeit den Salat und das Gemüse. Schneiden Sie alles klein und geben Sie es in eine große Schüssel. Mischen Sie das Dressing zusammen und vermengen Sie es mit dem Salat. Streuen Sie jetzt die Kürbiskerne, Hanfsamen, Kresse und Bohnen darüber und braten Sie den Tempeh kurz von beiden Seiten scharf in einer Pfanne an. Legen Sie die gebratenen Tempeh Scheiben auf den gemischten Salat. Guten Appetit.

"Testo Pesto"

Wer nach einer leckeren, pflanzlichen, nahrhaften und rohen Nudelsoße sucht, der kommt am „Testo Pesto“ nicht vorbei. Den Namen hat das Pesto wegen seiner Zutaten, nämlich Avocados und Knoblauch, diese zwei Lebensmittel können nämlich den Testosteronspiegel anheben. Das Pesto eignet sich hervorragend, um es mit Linsen- oder Kichererbsen-Nudeln zu mischen.. Die eiweißhaltigen Nudeln und das fette, nährstoffreiche Pesto, ergänzen sich hervorragend zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Zutaten:
2 reife Avocados
½ Topf frischer Basilikum
1-2 Zehen Knoblauch
Eine Priese Salz
Etwas Limettensaft

Zubereitung: Schälen Sie die Avocados und lösen sie das Fruchtfleisch vom Kern. Zupfen Sie die Basilikum-blätter von der Pflanze und waschen Sie diese sorgfältig Dann schälen Sie den Knoblauch und geben das Avocado Fruchtfleisch, den Basilikum den Knoblauch zusammen mit dem Salz und Limettensaft in einen Hochleistungsmixer. Nach 30-60 Sekunden sollte eine wunderschöne hellgrüne Creme entstanden sein. Vermischen Sie das Testo Pesto dann mit den Nudeln und genießen Sie die Geschmacksexplosion.

Tipp: Geben Sie einige geröstete Pinienkerne über die Nudeln und das Pesto, das gibt dem Ganzen eine noch speziellere Note.

Rohe Protein Cracker

Protein Cracker sind die ideale Alternative zu normalem Brot. Sie sind glutenfrei, roh, enthalten sehr viel gesunde Fette und eine ordentliche Portion Eiweiß. Man kann Sie als Beilage z.B. zum Proteinsalat essen, oder auch einfach so, als nährstoffreiche Zwischenmahlzeit. Die Cracker sind schnell zubereitet, müssen allerdings in einem Backofen oder besser einem Dörrgerät, einige Stunden getrocknet werden.

Zutaten:
50 Gramm geschälte Hanfsamen
50 Gramm geschrotete Leinsamen
1 kleine Zucchini
1 Karotte
½ Zwiebel
Etwas Salz
Etwas Tamari Sojasoße
Eventuell etwas Agavendicksaft (je nach Geschmack)

Zubereitung:
Geben Sie alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer und mixen Sie diese, bis alles eine cremige Konsistenz hat. Wenn Sie kein Dörrgerät haben, legen Sie ein Backpapier auf ein Backblech und verteilen Sie die Masse relativ dünn darauf. Achten Sie jedoch darauf, das der „Teig“ keine Lücken enthält, sondern das gesamte Backpapier bedeckt. Danach trocknen Sie die Cracker im Backofen, auf niedrigster Stufe. Besser als ein Backofen eignet sich ein Dörrgerät. Verteilen Sie die Masse auf den dafür vorgesehenen Einsätzen, dünn und gleichmäßig. Die Masse sollte an keiner Stelle dicker als 5 Millimeter aufgetragen werden. Danach trocknen Sie die die Cracker schonend bei 36-42 Grad für ca. 8 Stunden. Nur so sind sie wirklich roh und behalten auch all Ihre Nährstoffe.

Tipp: Wenn Sie Trockenfolien benutzen, wenden Sie die Cracker nach 3-4 Stunden, damit sie besser durchtrocknen.

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